Satzung

Satzung des S.V. Eintracht Bochum-Grumme 1919 e.V.

Aus Gründen der Lesbarkeit sind in dieser Satzung durchgängig alle Personen, Funktionen und Amtsträgerbezeichnungen in der männlichen Form gefasst. Soweit die männliche Form gewählt wird, werden damit sowohl weibliche als auch männliche Funktions- und Amtsträger angesprochen.

§1 (Zweck)

  1. Der Sportverein führt den Namen S.V. Eintracht Bochum-Grumme 1919 e.V. Sitz des Vereins ist Bochum. Er ist beim Amtsgericht Bochum im Vereinsregister mit der Nummer VR 1194 eingetragen. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO). Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Die Satzungszwecke entsprechen dem § 52 Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 21 AO.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch das Angebot und die Bereitstellung von Trainern, durch planmäßige Trainingsgestaltung, durch sportliche Veranstaltungen und die Teilnahme an regelmäßigen Wettbewerben und Meisterschaften.

§2 (Selbstlosigkeit)

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  2. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann bei Bedarf eine Vergütung im Sinne des § 3 Nr. 26a des EinkommenSteuerGesetzes (EStG) beschließen. Mitglieder haben einen Anspruch auf Auslagenersatz nach § 27 und § 670 Bürgerliches Gesetz Buch (BGB).

§3 (Verbandszugehörigkeit)

Der Verein wird durch die Aufnahme sportlicher Aktivitäten Mitglied im für die Sportart zuständigen Verband.

§4 (Mitgliedschaft)

  1. Mitglied des Vereins können jede natürliche Person, Firmen, Vereine, Körperschaften sowie Anstalten und Stiftungen öffentlichen und privaten Rechtes werden. Jedes Mitglied hat in Versammlungen nur eine Stimme. Eine Mitgliedschaft des Vereins in anderen gemeinnützigen Organisationen ist möglich.
  2. Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch einen schriftlichen Beitrittsantrag. Dieser ist an den Abteilungsvorstand zu richten. Der Abteilungsvorstand beschließt über den Beitritt. Der Beschluss ist dem Antragsteller mitzuteilen. Minderjährige benötigen die schriftliche Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.
  3. Durch den Beitritt verpflichtet sich das Mitglied, diese Satzung anzuerkennen und sich danach zu richten. Außerdem übernimmt das Mitglied die Verpflichtung zur Zahlung der durch die Beitragsordnung geregelten Beiträge an die Abteilung.
  4. Nach mindestens dreimonatiger Mitgliedschaft darf das Stimmrecht in den Versammlungen erstmals ausgeübt werden. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  5. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt oder Tod. Sie kann zum 30.06. oder zum 31.12. eines Jahres enden. Die Austrittserklärung ist schriftlich mit einer Frist von mindestens zwei Wochen zum Kündigungstermin an den Abteilungsvorstand zu richten.
  6. Die Mitgliedschaft kann auch durch Ausschluss enden. Das Mitglied kann bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ausgeschlossen werden. Gründe können sein: a) trotz Aufforderung keine Beitragszahlung von mehr als einem Jahr, b) Verstöße gegen das Strafgesetzbuch, c) rassistische Hetze, d) Androhung und Anwendung von Gewalt, e) ein schwerer Verstoß gegen die Interessen des Verein und die Satzung oder f) ähnliche Verstöße. Vor dem Ausschluss sind das Mitglied sowie der jeweilige Abteilungsvorstand vom Gesamtvorstand anzuhören. Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand in geheimer Sitzung. Der Beschluss ist dem Mitglied innerhalb einer Woche schriftlich mitzuteilen.
  7. Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder die Anordnungen des Abteilungsvorstandes verstoßen oder sich unsportlich verhalten, können nach vorheriger Anhörung durch den Abteilungsvorstand folgende Maßnahmen verhängt werden: a) Zahlung einer Geldstrafe von bis zu 200,- €, b) Ableistung von bis zu 15 Sozialstunden im Bereich des Vereins und / oder c) Verbot der Teilnahme am Trainings- und Sportbetrieb und an Veranstaltungen bis zu drei Monaten. Die Maßnahme ist dem Mitglied innerhalb einer Woche schriftlich mitzuteilen. Sollte den verhängten Maßnahmen nicht Folge geleistet werden, tritt § 4 Abs. 6 dieser Satzung in Kraft.

§5 (Beiträge)

  1. Die Beiträge werden durch eine Beitragsordnung geregelt. Über die Beitragsordnung entscheidet die Mitgliederversammlung in den Abteilungen.
  2. Die Mitglieder erhalten beim Austritt keine Rückerstattung oder Gewinnbeteiligung.
  3. Durch den Gesamtvorstand können Umlagefinanzierungen und Einmalzahlungen aus besonderem Grund in Höhe bis zum Dreifachen des Jahresbeitrages beschlossen werden. Zudem können bis zu zehn Arbeitsstunden pro Jahr vom Abteilungsvorstand für alle Abteilungsmitglieder angeordnet werden.
  4. Die Beitragszahlung erfolgt grundsätzlich durch Lastschrifteinzug. Das Mitglied nimmt am SEPA- Lastschriftverfahren teil und ist verpflichtet, dem Verein laufende Änderungen der Kontodaten(BIC und IBAN), den Wechsel des Bankinstitutes sowie die Änderung der persönlichen Anschrift und der E-Mail-Adresse mitzuteilen. Sozialklausel: Mit dem Vorstand, vertreten durch den Kassierer, können in begründeten Einzelfällen Ratenzahlungen oder Stundungen vereinbart werden.
  5. Kann der Beitragseinzug aus Gründen, die der Verein nicht zu vertreten hat, nicht erfolgen und wird der Verein durch Bankgebühren z.B. Rücklastschriften belastet, sind diese Gebühren durch das Mitglied zu tragen.
  6. Wenn die Beiträge zum Zeitpunkt der Fälligkeit nicht beim Verein eingegangen sind, befindet sich das Mitglied ohne weitere Mahnung in Zahlungsverzug. Der ausstehende Jahresbeitrag ist dann bis zu seinem Eingang gemäß § 288 Abs. 1 BGB mit 5% über dem Basiszinssatz nach § 247 BGB zu verzinsen.
  7. Der Verein ist berechtigt, ausstehende Beitragsforderungen gegenüber dem Mitglied gerichtlich oder außergerichtlich geltend zu machen. Die dadurch anfallenden Kosten und Gebühren hat das Mitglied zu tragen.

§6 (Finanzen)

  1. Zur Begleichung von allgemeinen Kosten, wie insbesondere Versicherungsbeiträge usw. wird von den Abteilungen pro Mitglied ein sogenannter Kopfbeitrag an den Hauptverein gezahlt. Die Höhe des Kopfbeitrages wird im Rahmen des Haushaltsplanes zu Beginn des Jahres durch den Gesamtvorstand festgelegt. Der Kopfbeitrag ist innerhalb von zwei Wochen nach Rechnungsstellung von der Abteilung an den Hauptverein zu überweisen.
  2. Für die Erstellung des Haushaltsplanes sind der Gesamtvorstand für den Hauptverein und die Abteilungsvorstände für ihre Abteilungen verantwortlich. Die Erstellung des Haushaltsplanes muss für das laufende Geschäftsjahr bis zum 31.01. erfolgen. Der Haushaltsplan dient zur Festlegung der Finanzmittel, die zur Erfüllung der Vereinsaufgaben im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich zur Verfügung stehen und erforderlich sind.
  3. Die Abteilungen beschließen Ausgaben in eigenen Belangen und für ein zusammenhängendes Projekt bis zu einer Höhe von 2.500,- € soweit die eigenen finanziellen Mittel ausreichen. Ausgaben, die darüber hinausgehen, müssen beim Gesamtvorstand beantragt und durch diesen beschlossen werden.
  4. Für alle finanziellen Angelegenheiten gilt das Vieraugenprinzip. Überweisungen, Abhebungen, Barauszahlungen und alle anderen Finanztransaktionen werden immer durch zwei Vertretungsberechtigte Personen getätigt.
  5. Alles, was eine Abteilung besitzt oder einnimmt, ist und bleibt Eigentum des Gesamtvereins.

§7 (Organe des Vereins)

  1. Organe des Vereins sind: • Die Mitgliederversammlung des Hauptvereins, • der geschäftsführende Hauptvorstand nach § 26 BGB, • der Gesamtvorstand, • die Mitgliederversammlung in den jeweiligen Abteilungen und • der Abteilungsvorstand, der analog zu den Ämtern des Hauptvorstandes zusammengesetzt ist. Oberstes Organ ist die Mitgliederversammlung im Hauptverein. Sie ist mindestens einmal pro Jahr mit einer Frist von 14 Tagen vom geschäftsführenden Hauptvorstand mit Tagesordnung einzuberufen und findet im ersten Quartal eines jeden Jahres statt. Die Mitgliederversammlung im Hauptverein nimmt mindestens einmal pro Jahr den Geschäftsbericht des Hauptvorstandes und der Abteilungsvorstände entgegen. Die Mitgliederversammlung beschließt den Haushaltsplan des Hauptvereins für das laufende Jahr. Der Kassierer gibt seinen Kassenbericht. Die Kassenprüfer berichten über die jährliche Kassenprüfung und beantragen gegebenenfalls die Entlastung des Kassierers und des Vorstandes. Die Jahreshauptversammlung (Jhv) hat die Aufgaben der Mitgliederversammlung. Außerdem wählt sie die Mitglieder des Gesamtvorstandes, mit Ausnahme der Abteilungsvorsitzenden, die in den Abteilungen gewählt und von der Jhv bestätigt werden. Weiterhin wählt die Jhv die bis zu drei Kassenprüfer. In der Jhv wird über Satzungsänderungen gemäß § 8 Abs. 5 entschieden. Satzungsänderungen müssen als eigener Tagesordnungspunkt aufgeführt werden. Die Mitgliederversammlung oder die Jhv entscheidet über Anträge die an sie gestellt werden. Die Regelungen gelten analog auch für die Abteilungen.
  2. Über die Auflösung des Vereins kann nur eine Versammlung gemäß § 12 dieser Satzung entscheiden.
  3. Die Amtszeit der gewählten Vorstandsmitglieder beträgt drei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
  4. Sitzungen der Vereinsorgane sind für Mitglieder öffentlich mit Ausnahme § 4 Abs. 6 und 7.Vor Beginn jeder Sitzung wird ein Protokollführer bestimmt.
  5. Der geschäftsführende Hauptvorstandim Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, einer der gewählten stellvertretenden Vorsitzenden und der Kassierer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Es sind immer zwei der Vorstände nach § 26 BGB gemeinsam vertretungsberechtigt. Das Vertretungsrecht kann auf eine Person übertragen werden. Dieses bedarf der Schriftform und ist von den beiden anderen zu unterschreiben. Aufgabe des geschäftsführenden Hauptvorstandes ist insbesondere die Leitung des Vereins. Weiterhin ist die Verbindung zum StadtSportBund (SSB) in Bochum, zu den Verbänden, zur Stadtverwaltung und zu anderen Behörden und Organisationen zu pflegen. Einige dieser Aufgaben können an Mitglieder des Gesamtvorstandes übertragen werden. Die Verschuldenshaftung des Vorstandes wird nach § 31a BGB auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Bei Stimmengleichheit in einem Vorstandsgremium ist die Stimme des Vorsitzenden ausschlaggebend.
  6. Der Gesamtvorstand besteht aus: • dem Vorsitzenden, • den bis zu drei Stellvertretern, • dem Kassierer, • dem Geschäftsführer, • den bis zu zwei Stellvertretern von Kassierer und Geschäftsführer, • den von den jeweiligen Abteilungen gewählten Abteilungsleitern, • dem Sozialwart, • Mitgliedern, die in übergeordneten Gremien aktiv sind und • bei Bedarf bis zu drei Beisitzern. In den Abteilungen können Personen mit besonderen Aufgaben für die jeweilige Sportart gewählt werden. Aufgaben des Gesamtvorstandes sind insbesondere: • die Aufstellung des Haushaltsplans und eventuelle Nachträge, • die Vorlage von Jahresberichten für die Mitgliederversammlung, • der Ausschluss von Mitgliedern gem. § 4 Abs. 6, • die kommissarische Bestellung von ausgeschiedenen Mitgliedern des geschäftsführenden Hauptvorstandes und des Gesamtvorstandes, • die Beschlussfassung über Umlagefinanzierungen und Einmalzahlungen nach § 5 Abs. 3. Auf Antrag der Abteilung beschließt er Ausgaben, die über 2.500,- € pro Projekt liegen. Der Gesamtvorstand hat nach § 259 BGB die Pflicht und das Recht, jederzeit einen Überblick über die Finanzlage, den Umfang des Anlagevermögens, geplante Aktivitäten und den aktuellen Mitgliederstand der Abteilungen abzufordern. Bei Verweigerung macht sich der Abteilungsvorstand wegen vereinsschädigenden Verhaltens schuldig und kann nach § 54 BGB zur persönlichen Haftung herangezogen werden. Dem Gesamtvorstand obliegt es, auf Antrag Abteilungen zu gründen oder aufzulösen. Abteilungen sind unselbstständige Gliederungen des Gesamtvereins. Neue Abteilungen können nach Antrag an den Gesamtvorstand von diesem gegründet werden. Der Gesamtvorstand beschließt über die Auflösung von Abteilungen (siehe § 11).
  7. Die Abteilungen halten eigene Versammlungen ab. Sie wählen einen eigenen Abteilungsvorstand. Dieser ist wie der Gesamtvorstand im Hauptverein zu bilden. In ihren sportlichen und finanziellen Bereichen entscheiden sie eigenständig im Sinne dieser Satzung.
  8. Abteilungsvorsitzende leiten die Abteilung gemeinsam mit dem gewählten Abteilungsvorstand. Der Vorsitzende der Abteilung ist nach § 30 BGB Vertreter mit besonderen Vollmachten. Zu seinen Aufgaben gehören die Leitung der Abteilung und ihre Vertretung im Gesamtvorstand. Der Abteilungsleiter kümmert sich eigenständig um den Abschluss von Übungsleiterverträgen, die Nutzung von Hallen und Sportanlagen und den Kauf von Hilfsmitteln zur Erfüllung der sportlichen Aufgaben, insbesondere Sportgeräte wie z.B. Bälle sowie Sportbekleidung oder Fahrten im Rahmen seiner Abteilungshaushaltsmittel. Der Abteilungsvorstand benennt einen Stellvertreter, der in Abwesenheit des Abteilungsvorsitzenden den Vorsitz übernimmt. Über diese Aktivitäten ist dem Gesamtvorstandim laufenden Haushaltsjahr zu berichten. Der § 6 Abs. 3 ist auf jeden Fall zu beachten.
  9. Scheidet ein Mitglied eines Vorstandes während der Amtszeit aus, ist dies dem jeweiligen Vorstand schriftlich mitzuteilen. Der Gesamtvorstand bestellt eine Person kommissarisch bis zum Ende der Wahlperiode. Der Vorstand ist auch dann beschlussfähig und in der Geschäftsführung nicht beschränkt, wenn er – gleich aus welchem Grund – nach den Regelungen dieser Satzung nicht vollständig besetzt ist. Jede ordnungsgemäß einberufene Vorstandssitzung ist unbeschadet der Anwesenheit einzelner Vorstandsmitglieder stets beschlussfähig.
  10. Der Vorstand bleibt über seine Amtszeit hinaus bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.Vor der Wahl haben die Kandidaten ihre Bereitschaft zur Kandidatur zu erklären. Bei Abwesenheit muss eine schriftliche Einverständniserklärung zur Kandidatur vorliegen. Die gewählten Kandidaten haben die Annahme der Wahl zu bestätigen.
  11. Der Vorstand kann Mitglieder für eine bestimmte Zeit mit Aufgaben oder Projekten beauftragen. Diese Mitglieder müssen nicht dem Vorstand angehören.
  12. Auf der Jahreshauptversammlung im Hauptverein und in den Abteilungen sind je drei Kassenprüfer für drei Jahre zu wählen. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. Wiederwahl ist zulässig. Die Kasse wird einmal pro Jahr von mindestens zwei der Kassenprüfer gemeinsam geprüft. In der Mitgliederversammlung oder in der Jahreshauptversammlung des Hauptvereins und der Abteilungen ist über die Prüfung zu berichten. Auf Antrag der Kassenprüfer wird dem Kassierer und dem Vorstand Entlastung erteilt.

§8 (Versammlungen)

  1. Zu Mitgliederversammlungen und Jahreshauptversammlungen muss mindestens 14 Tage vorher vom geschäftsführenden Vorstand eingeladen werden. Die Einladung kann durch schriftliche oder elektronische Bekanntgabe sowie durch Aushang erfolgen. Das Schrifterfordernis wird auch durch die Übersendung einer E-Mail gewahrt. Eine geplante Satzungsänderung ist in jedem Fall in der Tagesordnung bekannt zu geben.
  2. Durch die Bekanntgabe der E-Mail-Adresse erklärt sich das Mitglied gegenüber dem Verein einverstanden, die Einladung zu den Versammlungen des Vereins an diese Adresse zu erhalten. Änderungen der E-Mail-Adresse sind sowohl der Abteilung als auch dem Hauptvorstand mitzuteilen(siehe § 5 Abs. 4). Fehlerhafte und veraltete (E-Mail-) Adressen gehen zulasten des Mitgliedes.
  3. Die Einberufung wird per Brief an diejenigen Mitglieder versandt, die dies gegenüber dem Verein beantragt und dem Antrag eine Begründung beigefügt haben, warum ihnen eine Einladung per E-Mail unzumutbar ist. Mitglieder, die per Brief geladen werden, sind verpflichtet, die erhöhten Verwaltungskosten zu tragen, die der Gesamtvorstand festlegt. Es gilt eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2020.
  4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auch mit einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn • es der Gesamtvorstand beschließt oder • ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder die außerordentliche Versammlung beim geschäftsführenden Hauptvorstand schriftlich mit Begründung beantragt hat.
  5. Beschlüsse werden durch einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Die Mitglieder- und die Jahreshauptversammlung sind ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder in der Versammlung des Hauptvereins beschlossen werden.
  6. Anträge zur Mitglieder- oder Jahreshauptversammlung sind bis acht Tage vor der Versammlung schriftlich an den Vorsitzenden zu richten. Anträge können von jedem stimmberechtigten Mitglied schriftlich gestellt werden.
  7. Später eingegangene Anträge dürfen in der Versammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit durch die Versammlung bejaht wird. Das kann dadurch geschehen, dass die Versammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag in die Tagesordnung aufgenommen wird.
  8. Eine geheime Abstimmung erfolgt, wenn mindestens ein Fünftel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder diese beantragen.
  9. Von allen Versammlungen, Sitzungen und Beschlüssen sind Niederschriften anzufertigen. Die Niederschriften sind vom Schriftführer und einem der Vorsitzenden zu unterschreiben. Die Niederschrift ist innerhalb von 14 Tagen nach der Sitzung dem Vorstandvorzulegen. Über die Richtigkeit der Niederschrift wird in der nächsten Sitzung beschlossen. Zur Dokumentation sind zu allen Sitzungen und Versammlungen Anwesenheitsnachweise zu führen.

§9 (Jugend)

Kinder- und Jugendmannschaften sind Untergliederungen innerhalb der Abteilungen und können eigene Vertretungen wählen. Kinder sind Personen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Jugendliche sind alle Personen vom 15. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Die Jugendabteilungen innerhalb der Abteilung führen und verwalten sich selbstständig analog zum Haupt- oder Abteilungsvorstand. Sie sind den Abteilungen gegenüber halbjährlich berichts-, rechenschafts- und offenlegungspflichtig. Sie müssen einen eigenen Haushaltsentwurf aufstellen. Die Finanzen werden von den jeweiligen Abteilungen nach Vorgabe dieser Satzung mit verwaltet.

§10 (Ehrenordnung)

  1. Der Sportverein Eintracht Bochum- Grumme kann in Anerkennung besonderer Verdienste um den Sport und die Vereinsmitarbeit a) die Ehrennadel, b) die Ehrenmitgliedschaft und / oder c) das Amt des Ehrenvorsitzenden verleihen.
  2. Die Ehrennadel wird in Silber oder Gold verliehen. Mit ihr werden Mitglieder geehrt, die sich durch langjährige verdienstvolle Mitarbeit im Verein ausgezeichnet haben.
  3. Voraussetzung für die Verleihung der Ehrennadel in Gold ist die vorherige Verleihung der Ehrennadel in Silber. Zwischen der Verleihung der Ehrennadel in Silber und Gold soll ein Zeitraum von mindestens fünf Jahren liegen.
  4. Die Verleihung der Ehrennadel in Silber kann für eine ununterbrochene Mitgliedschaft von 25 Jahren ab dem 18. Lebensjahr und die Verleihung der goldenen Ehrennadel für eine Mitgliedschaft von 40 Jahren ab dem 18. Lebensjahr erfolgen.
  5. Personen, die sich in außergewöhnlichem Maße um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  6. Vorsitzende, die in langjähriger Tätigkeit besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenvorsitzenden ernannt werden.
  7. Antragsberechtigt zur Auszeichnung von verdienten Mitgliedern sind die Organe des Vereins. Der Antrag ist schriftlich mit Begründung an den Gesamtvorstand zu stellen, der die Entscheidung trifft. Anträge sind bis drei Monate vor der Mitgliederversammlung an den Gesamtvorstand zu richten.

§11 (Gründung und Auflösung von Abteilungen)

  1. Die Gründung sowie die Auflösung von Abteilungen ist Aufgabe des Gesamtvorstandes. Abteilungen können nicht aus dem Gesamtverein herausgelöst werden und sie können sich nicht selbst auflösen. Sollte es keine ausreichende Anzahl von Mitgliedern mehr in einer Abteilung geben, kann sie nur vom Gesamtvorstand aufgelöst werden.
  2. Jedes verbleibende Mitglied der aufgelösten Abteilung kann Mitglied in einer anderen Abteilung werden.

§12 (Auflösung des Vereins)

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Tagesordnungspunkt „Auflösung des Vereins“ stehen.
  2. Die außerordentliche Mitgliederversammlung entscheidet ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder über die Auflösung des Vereins. Die Auflösung erfolgt, wenn sich die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder mit einer Mehrheit von drei Vierteln für die Auflösung des Vereins entscheiden.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins nach Zahlung aller Verbindlichkeiten an die Sporthilfe NRW e.V. Paulmannshöher Str. 13, 58515 Lüdenscheid die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§13 (Inkrafttreten)

Diese Satzung tritt nach ihrer Beschlussfassung, Erteilung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt und Eintragung beim Vereinsregister Bochum in Kraft. Auf der nächsten Jahreshauptversammlung sind die Vorstände entsprechend dieser Satzung neu zu wählen. Beschlossen durch die Versammlung am 22.02.2017 Diese Satzung ist am 20.07.2017 im Vereinsregister beim Amtsgericht Bochum unter der Nr. 1194 eingetragen.

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